Konzerte

2018
10. November 2018
Liberté – Ein Chorkonzert für die Freiheit
Herbstkonzert des Gemischten Chores Mittel-Gründau
Bürgerzentrum Lieblos | 10. November 2018 | 18 Uhr

Mitwirkende:
• Gemischter Chor Eintracht Mittel-Gründau
• Kammerchor Quintessenz Kriftel
• Frauenchor mittendrin Nauheim
• Gemischter Chor Hertztöne Nauheim

• Plamena Doncheva – Klavier
• Christian Keul – Kontrabass
• Alexander Grün – Moderation und Leitung

Das diesjährige Herbstkonzert des Gemischten Chores aus Mittel-Gründau steht ganz im Zeichen eines herausragenden demokratischen Grundwerts – der Freiheit.
Rund 100 Sängerinnen und Sänger der befreundeten Chöre aus Mittel-Gründau, Nauheim und Kriftel beleuchten die zahlreichen Facetten des Freiheitsbegriffs und bringen die manchmal versteckten politischen Botschaften der (Ton)Kunst zum Klingen. Dabei bildet der Gefangenenchor aus Beethovens Fidelio den aussagekräftigen Auftakt eines breit gefächerten Repertoires, das nicht nur die Chormusik des 19. Jahrhunderts und deren romantisierendes Freiheitsideal der Natur umfasst, sondern auch Zeitgenössisches aus Charts und Film. Vertonungen des von den Nationalsozialisten verfemten Erich Kästner treffen auf Tonfilmschlager, amerikanische Flowerpower-Ästhetik trifft auf vielstimmige a capella-Literatur des 21. Jahrhunderts.
Mal erklingen die Stimmen des Gemischten Chores „Eintracht“ Mittel-Gründau, des Kammerchores „Quintessenz“ Kriftel und der Chöre der Nauheimer „Eintracht“ solistisch, mal in unterschiedlichsten Formationen, mal als Männer-, mal als Frauenchor. Den gemeinschaftlichen Abschluss bildet der Finalchor aus Rossinis monumentaler Grand Opéra Guillaume Tell und dessen hoffnungsfroher Ausruf „Liberté redescends des cieux!“ – „Die Freiheit steigt wieder vom Himmel herab!“

2017
09. Dezember 2017
Machet die OHREN weit … / Sprechendes und Singendes zum Advent
Ein Adventskonzert

Die Zeit des Advents ist eine Zeit des Wartens und Erwartens, eine Zeit der Vorfreude und des Vorbereitens. Gesprochene und gesungene Worte, welche der freudigen Erwartung auf das Christfest, aber auch den vielfältigen Traditionen und Bräuchen Ausdruck verleihen, sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil dieser hoffnungsfrohen Zeit und laden immer wieder aufs Neue ein, sich dem weltlichen Trubel der Vorweihnachtszeit zu entziehen.

Der akustisch besonders reizvolle Raum der Katholischen Christkönigskirche Rothenbergen bildet den idealen Rahmen für das diesjährige Adventskonzert des Gemischten Chores Eintracht Mittel-Gründau, das einmal mehr in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Chor Quintessenz Kriftel der festlichen Musik und den stimmungsvollen Gedichten des Advents nachgehen wird.
Ein rund 60 Sängerinnen und Sänger umfassender Chor ermöglicht die im Bereich des Laienchorgesangs heute nur selten aufführbare Literatur des klangprachtverliebten 16. Jahrhunderts: Musik des deutschen und italienischen Frühbarock wie Andreas Hammerschmidts sechsstimmige Motette Machet die Tore weit oder Claudio Monteverdis doppelchöriger Marienhymnus Ave maris stella eröffnen folglich das facettenreich zusammengestellte Programm, dessen Chormusiken in den Rezitationen der Eppsteiner Lyrikerin Verena Blecher und im mal meditativen, mal virtuos-zupackenden Gitarrenspiel Wolfgang Mayers ihr stimmungsvolles Pendant finden.

Begleitet werden die Chöre von dem Pianisten und Organisten Fritz Walther und dem Bassisten Christian Keul.

Die fünf Jahrhunderte umfassende Auswahl unterschiedlichster Werke für gemischten Chor und Frauenchor schafft eine Verbindung zwischen heiterer, ja ausgelassener Fröhlichkeit in Erwartung der Geburt Jesu (Tomorrow shall be my dancing day), kindlicher Freude (Ding! Dong! merrily on high) und klanglichem Innehalten und Verinnerlichen (Agnus Dei) bis hin zu in Töne gegossener Meditation (Ubi caritas).
Aber auch das Singen an sich und die Freude am Instrument der stimmlichen Stimme – einst über alle anderen Instrumente erhaben – ist Thema des reizvollen Programms und findet seinen – für ein Adventskonzert gänzlich außergewöhnlichen – Abschluß im hymnischen I sing out.

2016
16. Oktober 2016
Musikalische Beziehungskisten
Ein Chorkonzert

Einmal mehr präsentiert der Gemischte Chor aus Mittel-Gründau gemeinsam mit seinen befreundeten Chören aus Nauheim und Kriftel ein Chorkonzert der etwas anderen Art:
Feierte man zuletzt das 150jährige Jubiläum des kleinen, aber um so lebendigeren Chores in Form einer szenischen Revue, so gehen die Sängerinnen und Sänger diesmal der alten Frage nach, ob Frauen und Männer denn wirklich zusammen passen. Unter dem Titel „Beziehungskisten“ erklingen Werke der Renaissance, der deutschen Chorromantik um Johannes Brahms ebenso wie Klassiker der 20er und 30er Jahre („Oh Donna Clara“) und Zeitgenössisches aus Rock und Pop („Skyfall“).

Das vielfältige Programm wird von mehr als 100 Sängerinnen und Sängern gestaltet, die in unterschiedlichsten Kombinationen mal als gemischter Chor, mal als Frauenchor, unterstützt von einer Jazz-Combo, menschliche aber auch tierische (!) Beziehungen musikalisch beleuchten.

Bereits im Juni dieses Jahres konnte ein erste Aufführung des humorvollen Programms in Nauheim über 260 Besucher begeistern, die alle Beteiligten erst nach Zugaben entließen.

Der Gemischte Chor aus Mittel-Gründau freut sich sehr, das Konzert nun dem heimischen Publikum vorstellen zu können, und zwar am 16. Oktober 2016 ab 17 Uhr im Bürgerzentrum Lieblos.

 2o14
13. Dezember 2014
Veni Emmanuel / Swingliches und Besinnliches zum Advent
Ein Adventskonzert

Ob es an den mitunter sommerlichen Temperaturen liegt oder der großen Liebe der Amerikaner zum Broadway und seiner nie alternden Musik – die Musik der Weihnachtszeit jenseits des Atlantiks bezieht ihren großen Reiz aus der kindlichen Vorfreude über Santa Claus und namentlich bekannte Schneemänner und Rentiere, sie schwelgt in melancholischen Kindheitserinnerungen an eine weiße Weihnacht und macht aus ihrer Nähe zu Swing und Jazz erst gar keinen Hehl. Wer nicht mitwippt, ist selbst schuld!

Die befreundeten Chöre Quintessenz Kriftel und Eintracht Mittel-Gründau widmen sich nicht nur dem vorweihnachtlichen Swing rund um Santa, Rupert und Frosty , sondern erkunden auch die musikalische Heimat der ersten weißen Amerikaner, die ihre Weihnachtslieder aus den unterschiedlichsten Ländern Europas mit in die neue Welt nahmen: Alte Weihnachtshymnen wie Veni, Veni, Emmanuel oder das aus dem 16. Jahrhundert stammende Coventry Carol stehen neben Werken des 20. Jahrhunderts wie Duke Ellingtens meditativem Come sunday oder Thomas Gabriels rhythmisch wirbelnder Bearbeitung des bekannten In dulci jubilo.

Der Chormusik aus fünf Jahrhunderten werden Gedanken und Gedichte bekannter und unbekannter Weihnachtsliebhaber zur Seite gestellt. Goethe beweist die Dreiheit der Heiligen Drei Könige „Die Heil´gen Drei König´ sind kommen allhier, es sind ihrer drei und und nicht ihrer vier.“, Joachim Ringelnatz sinniert über das Schenken „Schenke mit Geist ohne List. Sei eingedenk, daß dein Geschenk du selber bist.“ und selbst Berthold Brecht dichtet über die Weihnachtszeit „Der Wind, der sehr kalt war, wurde zum Engelsgesang.“
Ein Schauspieler leiht diesen Überlegungen der Dichter nicht nur seine Stimme, sondern erweckt sie als kleine Szenen liebevoll zum Leben. Nachdenkliches, Heiteres und Komisches von A wie Advent bis Z wie Zimtstern bilden einen spannenden Kontrapunkt zur Musik des 60 köpfigen Chores und einer Jazzcombo.

Bereits seit dem Jahr 2009 kooperieren die befreundeten Chöre aus Kriftel und Mittel-Gründau regelmäßig unter der Leitung ihres musikalischen Leiters Alexander Grün. Zuletzt bewiesen sie im vergangenen Jahr in ihrem „szenisch-konzertanten Theaterspaß“ Er lebe hoch !, daß kreative Konzerte auf hohem musikalischem Niveau für Laien nicht unerreichbar bleiben müssen:

„Die traditionsreichen Chöre bewiesen bei diesem Konzert eine gehörige Portion Humor. …
Die Zuhörer wollten nach dem offiziellen Ende nach knapp einer Stunde aber noch nicht gehen. Erst nach der dritten Zugabe entließen sie unter reichlich Applaus die Mitwirkenden.“

(Main-Spitze, 01.07.2013)

 

2013
Er lebe hoch!
Wie im Falle der letzten Koproduktion “ I like to be in America“ beschränken sich die rund 120 Sängerinnen und Sänger der befreundeten Chöre aus Mittel-Gründau, Kriftel und Nauheim, unter der Leitung von Alexander Grün, nicht nur auf ein konzertantes Programm, sondern verbinden gesprochenes Wort und musikalische Beiträge zu einem höchst amüsanten dramaturgischen Ganzen.

Chorleiter Alexander Grün gibt in seinem eigens hierfür geschriebenen Theaterstück „Er lebe hoch!“ einen profunden Einblick in die Tiefen der deutschen Vereinsmeierei. Ergänzt und kommentiert wird das muntere Spiel um den intriganten Vorsitzenden Karl-Heinz Fröhlich und seine Vorstandskollegin Renate Braake durch musikalische Akzente unterschiedlichster Stilrichtungen: Neben Klassikern der romantischen Chorliteratur („In einem kühlen Grunde“) finden sich populäre Vertreter der frühen Tonfilmschlager („Ein Freund, ein guter Freund“) sowie mitreißende Evergreens des Broadway-Musicals („Anything goes“, „There´s no business like showbusiness“).

Die drei ausführenden Laienchöre agieren als flexibles Ensemble; sie sind in kammermusikalischer Besetzung, mal als Frauenchor, mal als symphonischer Klangkörper zu hören. Zugleich entstammen sämtliche Darsteller den Reihen der Chöre, was dem satirischen Blick auf das eigene Vereinsleben einen besonderen Reiz verleiht!

Pressestimmen:
„Eintracht“ Mittel-Gründau und befreundete Chöre bringen szenisch-konzertantes Stück auf die Bühne/Eine Erfolgsstory“
…“Mit dem Stück Er lebe hoch präsentierte der Gesangverein Eintracht Mittel-Gründau im Rahmen seines 150. Geburtstages … ein lebendiges Gesamtkunstwerk mit Musicalcharakter. Vor ausverkauftem Haus spielten und sangen sich die Akteure in die Herzen des Publikums.“
… „Die Szenen und Stimmungen umrahmten die Chöre mit hervorragend ausgewählten Liedern unterschiedlichster Stilrichtungen.“
… „Die Geschichte erdachte sich Chorleiter Alexander Grün, führte Text und Kompositionen zusammen. Das rund 100-köpfige Projekt-Ensemble setzte seine Vorgaben perfekt in die Tat um, wofür es als Lohn tosenden Applaus und stehende Ovationen des Publikums gab.“

Gelnhäuser Tagblatt, 20.06.2013

… „Man kann ihn nicht hoch genug loben: Alexander Grün, dem es am Sonntag in der gut besuchten Schwarzbachtalhalle gelungen ist, aus vier Chören einen homogenen Klangkörper zu schmieden, der die weit gefächerte Literatur von Friedrich Silcher bis Phil Collins optimal zu vermitteln wußte.“
… „Da Alexander Grün alle vier Chöre unter seinen Fittichen hat, zeichnen sie sich durch intonatorische, rhythmische und artikulatorische Präzision gleichermaßen aus. Dynamische Abstufungen von piano bis forte gelangen vorzüglich. Ohne eine Handvoll Zugaben wurden die Protagonisten vom begeisterten Publikum nicht entlassen!“

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

 

2011
I Like To Be In America
Drei Chöre – drei Konzerte – eine Leidenschaft

Unter der Leitung von Alexander Grün präsentierten der Gemischte Chor des Gesangvereins Eintracht Mittel-Gründau, der Kammerchor Quintessenz Kriftel, der Gemischte Chor und der Frauenchor Mittendrin des Gesangvereins Eintracht Nauheim eine außergewöhnliche Auswahl amerikanischer Musik des 20. Jahrhunderts. Einen literarischen Kontrapunkt setzten Lesungen zum Thema „Amerika“ mit Texten von Mark Twain, Joachim Ringelnatz und Arthur Schnitzler.

Nachdem sich der Gemischte Chor Mittel-Gründau in seinem Adventskonzert 2009 der deutschsprachigen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts widmete, begaben sich die Sängerinnen und Sänger nun auf neue „anglistische“ Pfade und erkundeten neben der englischen Sprache auch die stilistische Vielfalt und das „sich in Szene setzen“ der Musik der roaring twenties.

Die Zugabe des Konzertes war nicht nur musikalischer Art: Ein stilechtes amerikanisches Barbecue schloß an Chormusik und Lesung an und lud zum Verweilen ein.

Pressestimmen:

Das Chorprojekt „I like to be in America“ unter der Leitung von Alexander Grün … brillierte in der Qualität der Musikstücke und einem kontrastreichen Konzertprogramm. Die 120 Sängerinnen und Sänger … schufen eine beeindruckende Klangkulisse.

Gelnhäuser Tageblatt 2011

 

2009
Adventskonzert
Der Gesangverein Eintracht  Mittel-Gründau lieferte ein ungewöhnliches Programm.
„Christum wir sollen loben schon“ lautete der Titel des Konzertes, das am 13. Dezember 2009 in der Bergkirche Niedergründau stattfand.

Chorleiter Alexander Grün war Initiator des außergewöhnlichen Projektes, bei dem Musik aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts im Mittelpunkt stand.

„Ich wollte ein Konzertprogramm zusammenstellen, das sich jenseits der üblichen Adventsprogramme bewegt und gleichzeitig eine attraktive Herausforderung für Laiensängerinnen und -sänger darstellt.“

Ziel ist es, eine historische Messe authentischh abzubilden. Aus Werken von Claudio Monteverdi, Michael Praetorius, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach hat der junge Chorleiter eine Messe kreiert, so wie sie an einem Sonntag der Vorweihnachtszeit um 1600 gewesen sein könnte. „Natürlich ist diese Messe ein Phantasieprodukt“, betont er. Dennoch lehnt sich das Projekt eng an historische Gottesdienstformen an. Die Liturgie zieht sich als roter Faden durch die Aufführung.

Um der barocken Vorliebe für vielstimmige Klangpracht gerecht zu werden, kombiniert Grün mehrere unterschiedlich platzierte Chorformationen und greift auf historische Besetzungspraxen zurück. Dazu gehört die zentrale Rolle des Kantors, der die Liturgie singend zelebriert.

Neben einem Blechbläser-Ensemble ergänzen Solisten und eine Choralschola sowie die Organisten Roland Johannes und Jorin Sandau den mehr als sechzig Sängerinnen und Sänger umfassenden Klangkörper der ausführenden Chöre: neben dem Gemischten Chor Mittel-Gründau, dessen Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Nina Kosel sowie der Kammerchor Quintessenz Kriftel.

Pressestimmen:

„Christum wir sollen loben schon“, unter diesem Titel kam unter der Leitung von Alexander Grün in der Bergkirche in Niedergründau ein hervorragend gesungener Gottesdienst zum 3. Advent, wie er um 1600 stattgefunden haben könnte zur Aufführung …

Auf höchstem musikalischen Niveau beteiligten sich …

Gelnhäuser Tageblatt 2009